Die überzeugendsten Botschafter für STARK OHNE GEWALT sind die Schüler, Lehrer und Pädagogen, die bisher an den Projektwochen teilgenommen haben.
Sie sprechen vom "Klimawandel" an der eigenen Schule bzw. Institution und dem, was sie an Talenten, Fähigkeiten und an Freundschaft und Solidarität in sich und anderen entdeckt haben.
"Die kloppen sich nicht mehr!", so bringt eine Schülerin die Wirkung der Projektwoche ganz knapp auf den Punkt...
Hier finden Sie weitere ausgewählte Zitate aus den letzten beiden Jahren:
"Überglücklich können wir über eine gelungene Woche berichten.
Wir, die Schüler der Hauptschulen Ohligs und Höhscheid, haben voller Stolz mit Gen Rosso zwei erfolgreiche Musicalvorstellungen auf die Bühne gebracht. In aufregenden Workshops haben wir die Grundlagen erlernt. Auch die von den Lehrern durchgeführten Workshops waren im Sinne unseres Themas der Projektwoche „Stark ohne Gewalt“ und sehr interessant. So entstand eine Homepage eigens für dieses Projekt, es wurden Filme über den Verlauf und die Veranstaltungen gedreht, der Schulhof der Hauptschule Höhscheid wurde kreativ gestaltet, die verschiedenen Medien (Radio/Zeitung) wurden informiert und berichteten ausführlich, ein Catering Service sorgte für das leibliche Wohl und ein Werbeteam sorgte für transparente Öffentlichkeitsarbeit."
"Ich fand die Aufführung oberstark. Ich war ganz gerührt und sehr ergriffen. Dass alle in so einer kurzen Zeit eine solche Atmosphäre auf die Bühne bekommen konnten – unglaublich!"
"Die Schülerinnen und Schüler haben ein hohes Maß an Anerkennung und Wertschätzung erhalten. Sie haben erfahren, dass sie wichtig sind und stolz auf ihre Leistungen sein können In den Workshops wurde hart gearbeitet. Das Training erforderte Disziplin und Leistungsbereitschaft. Die Kolleginnen und Kollegen bewunderten die Art und Weise des Umganges der Workshopleiter mit den unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern in den heterogenen Gruppen. Es ist ihnen gelungen, die Schüler den ganzen Vormittag über mit wenigen Pausen zur Arbeit zu motivieren. Wir denken, dass die Schülerinnen und Schüler erfahren haben, dass sie Tatente haben und diese durch konsequentes Training verbessern können. Die Anforderungen, die die Künstler an die Schüler gestellt haben, waren hoch, aber erreichbar.
Schüler wie auch Lehrer waren erstaunt, wie gut die Zusammenarbeit in den Gruppen ablief. Die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Schularten hat dabei keine schwerwiegende Rolle gespielt – meist war sie gar nicht erkennbar. (…)
Ich muss sagen, die Arbeit hat sich für alle gelohnt!"
"Für alle von uns, die beim "Streetlight"-Projekt in der HS Implerstraße und der tollen Aufführung in der Event-Arena beim Ökumenischen Kirchentag dabei waren, vor allem aber natürlich für die sechs Mädchen aus Gauting, waren diese Tage ein tolles Erlebnis, das mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird! Es war wirklich eine große Leistung von allen Beteiligten; besonders beeindruckend war, dass die Kinder/ Jugendlichen sich tatsächlich getraut haben, vor einem so großen Publikum auf der Bühne zu agieren. Großen Respekt zollen wir auch dem Engagement und pädagogischen Geschick der "Gen Rosso-Truppe"!"
"Ibrahim galt als extrem schwierig. Aggressiv. 3 Tage besonders gesicherter Haftraum. Aber er durfte mitmachen. Tanzen. Ein Mensch wie verwandelt. Und stolz! Grüße aus dem Knast!"
"Wir fanden das Projekt war Jugendarbeit, die ein sensationelles Ergebnis gebracht hat, die viel Spaß gemacht hat und die ein unvergessliches Erlebnis für alle war und bleiben wird. Wir möchten Sie darin bestärken, diese und ähnliche Projekte weiter zu führen und möglichst vielen Jugendlichen zugänglich zu machen, denn wir sind überzeugt: Jugend muss gestärkt werden – ohne Gewalt!"
"Die Chance dieses Projekts für eine JVA besteht darin, dass die Gefangenen sich mit einem Gefühl auseinander setzen, was sie im normalen Gefängnisalltag nicht tun. Die Gefangenen haben oft eine Maske, die sie auch benötigen, um zu überleben. Aber GenRosso deckt das auf.
Streetlight hat bei uns insoweit gewirkt, dass die Gefangenen übe ihr eigenes Schicksal nachgedacht haben. Und das ist Gold wert! Wir hatten endlich einen Bezug zu den Inhaftierten, (...) ich habe noch nie gesehen, dass die Gefangenen so angesprochen waren und auf ihr eigenes Schicksal zurückgeworfen waren. (...)Was mich selbst berührt hat, ist zu sehen, dass die Gefangenen offensichtlich an den Scheidepunkt zurückgeführt worden sind, an dem sie selbst die Entscheidung getroffen haben, straffällig zu werden, statt einen anderen Weg einzuschlagen. Streetlight wirkt! Die Gefangenen waren nicht nur betroffen, sondern sie haben sich mit ihrem Schicksal auseinander gesetzt."
“That star is you… Die Hauptfigur der Geschichte, Charles wurde ein Stern… und so hat er den Anderen, seinen Freunden gezeigt, welcher der richtige Weg zur Liebe ist. Er wurde ein Stern, der auch jetzt über uns strahlt, dessen Licht nie auslöscht. Er wartet nur darauf, dass wir alle so werden, wie er. Wir wurden durch diese Produktion viel mehr. Wir beginnen langsam auch unsere ehrliche, selbstlose Liebe zu erleben.“
„Ich habe am Projekt als Dolmetscher teilgenommen. So habe ich die Möglichkeit gehabt, recht viel mit Tomek zu sprechen. Dadurch habe ich auch seine Gedanken, seine Auffassung vom Leben, sein Benehmen kennen gelernt. Ich habe bemerkt, dass sie dem Aussehen nach sehr verschieden sind: sie sind groß, klein, in verschiedenem Alter, mit unterschiedlicher Hautfarbe… was aber das Innere betrifft sind sie alle gleich. In ihrer Lebensauffassung gibt es etwas Interessantes. Plötzlich wollen alle Menschen ihnen folgen. Unter anderem auch ich. Es war sehr überzeugend, dass sie glücklich sind. Sie haben den Sinn ihres Lebens gefunden, weil sie viel und ehrlich gelächelt haben. Sie waren sehr freundlich. Sie haben uns als alte Freunde betrachtet. Sie haben Freundschaft, Liebe, Verständnis hinterlassen. Eine ihrer Wirkungen sehe ich darin, dass viele meiner Mitschüler jetzt mehr darüber nachdenken, wie sie leben. Sie kapieren schon, was Streetlight zu sagen hatte. Hoffentlich werden viele auch etwas gegen die Gewalt tun… „
"Was wir auf Europa-Ebene miteinander erlebt haben, ist viel mehr als Partnerschaft! Europa ist wirklich klein geworden durch dieses Projekt und wir arbeiten zusammen über alle Grenzen hinweg. Jetzt möchten wir auch die Schüler an dieser europäischen Erfahrung teilhaben lassen.
Im Sommer 2009 bieten wir erstmals ein europäisches Camp an, an dem Gruppen aus verschiedenen Ländern teilnehmen können. Die Workshops wünschen wir uns europäisch gemischt. Wenn dann die Projektwoche zu Ende ist, hoffen wir, dass sich kleine Teams in den einzelnen Ländern bilden, die dann auch regionale und lokale Projekte umsetzen können. So könnte ein europäisches Jugend-Netzwerk entstehen."
"At first I'd like to emphasize that no words will express the whole magic of STREETLIGHT musical. What we had a chance to admire on 5th of March impressed us all, with no exceptions, which could be concluded from the voices from the audience. Apart from that, to be perfectly frank, a lot of people moved by the yesterday's performance are laymen, including me, when it comes to this field of art. That's why even more heartfelt congratulations for Gen Rosso guys for having got through to us."
„Das Geheimnis von Gen Rosso sehe ich in erster Linie darin, dass sie von der Liebe Gottes nicht nur sprechen, sondern es auch erleben. Man sieht, dass sie glücklich sind, und ein vollkommenes Leben leben. Es ist schön, uns davon zu überzeugen, dass es auch so perfekt funktionieren kann.”
"Ich muss ehrlich sagen, dass die Tage, die wir zusammen mit den Mitgliedern von Gen Rosso verbracht haben, bestimmt für lange Zeit in unserer Erinnerung bleiben werden. In diesen Tagen habe ich - und bestimmt nicht nur ich, sondern auch andere Schüler der Brukenthalschule - neue Sachen gelernt und wir durften das Thema "Stark ohne Gewalt" ganz anders behandeln: Singend, tanzend, malend durften wir unseren Beitrag zum Musical Streetlight leisten, und auf diese Art und Weise über das Thema „Gewalt“ nachdenken."
"Das Projekt war sehr viel Arbeit, ohne Zweifel! Aber wir können wirklich sagen: Der Aufwand hat sich gelohnt!
Unsere Schüler glauben jetzt an sich und ihre Möglichkeiten und es sind seit dem Projekt viele spontane Projekte entstanden. Sie engagieren sich für andere Schüler, für andere Kinder, für Menschen aus unserer Stadt. Einige von ihnen gehen jetzt regelmäßig in ein Kinderheim der Nachbarstadt helfen bei den Hausaufgaben. An Nikolaus haben wir ein Fest für die Kinder vorbereitet mit kleinen Geschenken, Kuchen und Getränken – alles von den Kindern selbst organisiert und vorbereitet."
„Es hat mich überrascht, dass ein solches Programm die Denkweise der Kinder rasch umgestalten kann. Viele, die sonst gar nicht von den Pflicht-Programmen begeistert sind, wurden berührt."
"… es wäre schön, wenn wir mehrmals solche Veranstaltungen, wo Jugendliche zusammen sein können, hätten. Wir unterhalten uns meistens in Discos, Partys. Das ganze Programm war irgendwie so klar, wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wir haben geklatscht, getanzt, und wir brauchten dazu keinen Alkohol.” …
„Die Musiker waren sehr sympatisch: sie waren nicht eingebildet, hatten keine Star- Eigenschaften, aber sie hatten doch viel mehr zu sagen. Was das Stück zu sagen hatte, war auch sehr wichtig. Am meisten hat mir doch gefallen, wie sich die Jesuiten-Schüler benommen haben, dass sie so begeistert waren, dass sie bereit waren, ihre Gefühle hemmungslos zu zeigen, dass sie frei waren, und dadurch fühlten wir uns auch mehr frei."
"To my mind, the message of the musical was understood correctly ... One of the students said to me that now, having seen the musical, she has understood that violence is no method of solving problems, there are other ways of coping with difficulties. The workshops also have had an impact on the student-student relations as they have noticed THERE'S STRENGHT IN UNITY.” Although some lower-secondary school students and young people from an orphanage were invited to participate, the project addressed, first of all, our students. We marked out some students with problems for particular workshops groups and it turned out that it was them who felt fulfilled on the stage, making their mark in the foreground. Their impressions are especially important, they could show their best and conquer their weaknesses – “Strictly speaking, what has been engraved in our minds is not possible to describe completely, what we have lived through is unimaginable..."
"Im Laufe der Projektwoche bin ich darauf gekommen, wie vieles ich noch in meinem Leben zu ändern habe. Ich habe mich fest entschlossen, in menschlichen Kontakten die Gewalt zu meiden, weil der Mensch durch die Gewalt schwach ist.”
"Das Projekt war für mich und meine Schüler etwas ganz Neues, so etwas haben wir noch nie erlebt! Wir haben uns besser kennen und einander wertschätzen gelernt.
Die Wirkung von „Stark ohne Gewalt“ ist noch immer zu spüren. Die Kinder sehen die Welt jetzt mit anderen Augen! Außerdem haben wir kleine Initiativen mit den Klassenlehrern ins Leben gerufen, die auch nach Stark ohne Gewalt weitergehen. So bieten wir z.B. die Möglichkeit, sich über Anti-Drogen-Projekte zu informieren. Die Schüler besuchen gemeinsam Hilfseinrichtungen, wir laden Psychologen und Ärzte in die Schule ein, um mit den Kindern mehr über Hintergründe und Präventionsmaßnahmen zu erfahren."
"Gen Rosso gab uns einen wichtigen Stützpunkt, wie wir unseren Glauben erleben sollen. Wir haben die Kraft des Lächelns, das oft mehr als die gesagten Worte bedeutet, verstanden. Wir haben verstanden, dass wir verantwortlich für die Kleineren sind. Wir wissen schon, dass wir berufen sind."
„Dank der Projektwoche gelangten wir in eine ganz neue Situation in unserem Leben. Wir lernten unsere Mitschüler, uns selbst, unsere Umgebung aus einer anderen Hinsicht kennen. Wir bekamen ein Beispiel dafür, dass wir uns auch ohne Worte, mit Hilfe des Tanzes, der Gesten, der Musik ausdrücken können. Wenn wir in einer Aufführung nicht nur da sitzen, und zuhören, sondern auch mitwirken, dann sind wir mit Hilfe dieser Werte mehr offen, mehr geduldig und mehr glücklich in unseren Alltagen.”
"Es ist gut, dass sie hier waren. Sie öffneten durch ihre Anwesenheit unsere Augen, damit wir sehen können, dass wir in die falsche Richtung gehen. Wir beeilen uns immer, rennen nach den Alltagen, und wir vergessen dazwischen, richtig zu leben und richtig zu lieben.”
„Es war etwas, was die ganze Schule betraf. Ich freute mich sehr über die Schüler, die ich noch nie auf einer Bühne sah, und jetzt waren sie auch dabei. Es gab in der Schule niemanden, der etwas gegen diese Projektwoche hätte. Ein jeder fand seinen Platz, seine Aufgabe. Es war wirklich eine gemeinsame Arbeit.“
„Am Anfang sah ich das Ganze echt skeptisch. Ich lächelte sogar darüber. Aber als ich sie am Montag in der Messe, dann im Tanzhaus sah, wurde ich bezaubert. Was eigentlich der Zauber war, kapierte ich erst am Ende der Aufführung. Das erste gemeinsame Erlebnis war das Vaterunser mit Gen Rosso zusammen. Jeder sagte es in seiner eigenen Sprache. Da spürte ich richtig: Es ist egal, woher wir kommen, welche Sprache wir sprechen, wir sind alle gleich. Die Stimmung im Tanzhaus war auch irre gut. Sie waren sehr freundlich, offen, das zeigten sie die ganze Woche lang gegenüber uns. Sie zeigten auch während der Proben etwas Neues: die tagtägliche bedingungslose Liebe. Es war völlig egal, ob wir gut oder falsch sangen - ja, es war natürlich aus einer bestimmten Hinsicht auch wichtig, aber das Wichtigste war, dass wir alles zusammen machen. Diese Woche übte auf uns alle eine grosse Wirkung aus. Gen Rosso hinterliess uns etwas Schönes, aber auch Schweres. Sie zeigten uns den Weg, der in eine bessere, liebevolle Zukunft führt. Jetzt hängt es nun von uns ab, ob wir es den Anderen weitergeben..”
„… nun es gab dieses Wunder bei uns: Streetlight! Ja, es war wirklich ein Wunder. Einerseits, weil so viele Menschen zusammen gearbeitet haben. Es hat Möglichkeit gegeben, richtig mit den anderen zusammen zu sein. Diese Zusammenarbeit hat uns nicht nur den Erfolg der gemeinsamen Aufführung gegeben, sondern es hat auch dazu beigetragen, dass neue Freundschaften entstehen konnten. Die größte Freude bereitete aber, dass an jedem Gesicht in der Schule irgendein glückliches Lächeln, der Frieden zu sehen war. Die Kraft ist ohne Gewalt zustande gekommen, es hat die Gedanken, die Herzen, die Seelen der Menschen berührt, und ein überirdischer Frieden in uns gestiftet….”